Ein ganzer Kontinent im Flächenbrand

Bolivien
Der argentinische Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel sieht den südamerikanischen Kontinent “politisch in einem Flächenbrand”.

Bolivien ist das jüngste Opfer

In Lateinamerika brennt es nicht nur in den Wäldern des Kontinents. Im politischen Sinne ist fast die gesamte Region von einem Flächenbrand erfasst. In vielen Ländern vollziehen sich tiefgreifende Umbrüche, die sehr unterschiedlicher Art sind und sich zum Teil in gegensätzliche politische Richtungen bewegen. Nach der langen Periode einer politisch und wirtschaftlich stabilen Entwickung unter der Präsidentschaft von Evo Morales, ist auch in Bolivien ein politischer Brand ausgebrochen, dessen endgültiger Ausgang nicht abzusehen ist.

In einem vor wenigen Tagen erschienenen Aufsatz gibt der argentinische Menschenrechtsaktivist und Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel sein Urteil zu den Vorgängen in Bolivien wider und stellt sie in den Zusammenhang mit den turbulenten Vorgängen im Rest des Kontinents.                 Weiterlesen

Meldungen

Villa wird heute 50 Jahre alt

Am 11. Mai 1971 haben 2300 arme Familien ihr notdürftiges Hüttendorf im Süden von Lima zur Stadt ernannt. Daraus wurde in 50 Jahren eine Großstadt mit über 500.000 Einwohnern. Ein fröhlich ausgelassenes Geburtstagsfest gibt es heute aber nicht. Wenn trotz der Corona-Pandemie gefeiert wird, dann vor allem in den sozialen Medien.

Zoom into Villa El Salvador

Im Rahmen seiner digitalen Reihe “Zoom into …” erkundigte sich das städtische Kulturamt zuletzt nach der aktuellen Lage in Tübingens peruanischer Partnerstadt Villa El Salvador. Wer den Termin verpasst hat, kann das aufgezeichnete Video-Gespräch jetzt nachhören.

Ein herzliches Dankeschön

Wir hatten uns schon einiges erhofft für unsere notleidenden Partnerprojekte in Villa El Salvador, aber mit solcher Hilfsbereitschaft hatte niemand gerechnet: Dank der enormen Spendenbereitschaft konnten wir im Corona-Jahr 2020 über 50.000 Euro nach Villa überweisen.

Gleich zwei Mal im Fokus

Unsere Beziehungen zu Villa El Salvador sind dieser Tage gleich zwei Mal in den Fokus der Freiburger “Infostelle Peru” geraten – mit der “Geschichte einer langen Freundschaft” und mit dem Buchprojekt “Spätzle trifft Quinoa”.

Impfstoff aus China

Früher als erwartet, traf am 7. Februar eine erste Ladung Covid-Imstoff in Peru ein. Die 300.000 Dosen aus China sollen zunächst das medizinische Personal in den Krankenhäusern vor dem Virus schützen.

Endlich wieder da: Spätzle & Quinoa

Die ersten 1000 Exemplare gingen schneller weg, als es sich die Kochgruppe im “Hirsch” erträumt hatte. Jetzt gibt es ihr “solidarisches Kochbuch” wieder – bunt, kreativ, informativ und druckfrisch in dritter Auflage.