Es ist eine andere Welt – etwas vollkommen Neues

Sie fühlte sich von Anfang an in ihrer Gastfamilie wohl: Johanna Kaiser mit ihrer Gast-Schwester Natty (zweite von rechts) und deren Cousinen.

Und immer und überall läuft der Fernseher

Im August 2018 ging Johanna Kaiser als Weltwärts-Freiwillige für ein Jahr nach Villa El Salvador. Anders als ihre Vorgänger*innen arbeitete sie dort aber nicht am Colegio Fe y Alegría, sondern – zusammen mit einer weiteren Freiwilligen aus Berlin – bei “Stereo Villa” mit, dem peruanischen Partnerradio der “Wüsten Welle” in Tübingen. Bald darauf schickte sie uns ihre ersten Eindrücke aus ihrer “neuen Welt”, wo sie sich von Anfang an in ihrer Gastfamilie sehr wohl fühlte.

Anders als Lima mit seinem reichen kolonialen Erbe, wo Johanna die erste Zeit nach ihrer Ankunft in Peru verbrachte, erlebte sie dann Villa El Salvador am Südrand der Metropole als “eine ganz andere Welt”. Während sie im historischen Zentrum der Zehn-Millionen-Stadt “wirklich alles, was das Touristen-Herz begehrt” antraf, war die junge Wüsten-Siedlung “etwas vollkommen Neues” für sie. Es gab also Vieles aus der neuen in die alte Heimat zu berichten – hier ihre Post vom November 2018: Eine andere Welt”

 

 

Meldungen

Villa wird heute 50 Jahre alt

Am 11. Mai 1971 haben 2300 arme Familien ihr notdürftiges Hüttendorf im Süden von Lima zur Stadt ernannt. Daraus wurde in 50 Jahren eine Großstadt mit über 500.000 Einwohnern. Ein fröhlich ausgelassenes Geburtstagsfest gibt es heute aber nicht. Wenn trotz der Corona-Pandemie gefeiert wird, dann vor allem in den sozialen Medien.

Zoom into Villa El Salvador

Im Rahmen seiner digitalen Reihe “Zoom into …” erkundigte sich das städtische Kulturamt zuletzt nach der aktuellen Lage in Tübingens peruanischer Partnerstadt Villa El Salvador. Wer den Termin verpasst hat, kann das aufgezeichnete Video-Gespräch jetzt nachhören.

Ein herzliches Dankeschön

Wir hatten uns schon einiges erhofft für unsere notleidenden Partnerprojekte in Villa El Salvador, aber mit solcher Hilfsbereitschaft hatte niemand gerechnet: Dank der enormen Spendenbereitschaft konnten wir im Corona-Jahr 2020 über 50.000 Euro nach Villa überweisen.

Gleich zwei Mal im Fokus

Unsere Beziehungen zu Villa El Salvador sind dieser Tage gleich zwei Mal in den Fokus der Freiburger “Infostelle Peru” geraten – mit der “Geschichte einer langen Freundschaft” und mit dem Buchprojekt “Spätzle trifft Quinoa”.

Impfstoff aus China

Früher als erwartet, traf am 7. Februar eine erste Ladung Covid-Imstoff in Peru ein. Die 300.000 Dosen aus China sollen zunächst das medizinische Personal in den Krankenhäusern vor dem Virus schützen.

Endlich wieder da: Spätzle & Quinoa

Die ersten 1000 Exemplare gingen schneller weg, als es sich die Kochgruppe im “Hirsch” erträumt hatte. Jetzt gibt es ihr “solidarisches Kochbuch” wieder – bunt, kreativ, informativ und druckfrisch in dritter Auflage.