Es ist immer was los, und es gibt immer was zu tun

Von Schule und Entsende-Organisation intensiv vorbereitet, fühlte sich Daniel Wais in Villa schon bald gut aufgehoben.

Der “Kulturschock” hielt sich in Grenzen

Daniel Wais (im Bild) und Christian Haardt waren die ersten Weltwärts-Freiwilligen, die – nach dem Abitur am Uhland-Gymnasium – im August 2009 von Tübingen nach Villa El Salvador aufbrachen, um dort ein Jahr lang an der Partnerschule Fe y Alegría zu hospitieren. Gut auf das Gastland vorbereitet, zunächst von ihrer UG-Mentorin Eva-Maria Kustermann und dann von der Entsende-Organisation „Welthaus Bielefeld“, hielt sich der von manchen vorhergesagte „Kulturschock“ bei den beiden Weltwärts-Reisenden in erträglichen Grenzen.

Gleichwohl gab es für sie bei der Ankunft in der Zehn-Millionen-Metropole Lima und erst recht in Villa El Salavdor viel zu staunen, zu lernen und emotional wie intellektuell zu verarbeiten. „Nach den ersten drei Monaten“, so schrieb Daniel im Oktober nach Tübingen, „kann ich sagen, dass in Peru, in Villa El Salvador und im Colegio Fe Y Alegría nicht so schnell Langeweile aufkommt. Es ist immer etwas los, und es gibt immer was zu tun …“ Wer seinen ersten Quartalsbericht aus Villa in voller Länge lesen will, findet ihn hier:  Quartalsbericht August – November 2009

Meldungen

Villa wird heute 50 Jahre alt

Am 11. Mai 1971 haben 2300 arme Familien ihr notdürftiges Hüttendorf im Süden von Lima zur Stadt ernannt. Daraus wurde in 50 Jahren eine Großstadt mit über 500.000 Einwohnern. Ein fröhlich ausgelassenes Geburtstagsfest gibt es heute aber nicht. Wenn trotz der Corona-Pandemie gefeiert wird, dann vor allem in den sozialen Medien.

Zoom into Villa El Salvador

Im Rahmen seiner digitalen Reihe “Zoom into …” erkundigte sich das städtische Kulturamt zuletzt nach der aktuellen Lage in Tübingens peruanischer Partnerstadt Villa El Salvador. Wer den Termin verpasst hat, kann das aufgezeichnete Video-Gespräch jetzt nachhören.

Ein herzliches Dankeschön

Wir hatten uns schon einiges erhofft für unsere notleidenden Partnerprojekte in Villa El Salvador, aber mit solcher Hilfsbereitschaft hatte niemand gerechnet: Dank der enormen Spendenbereitschaft konnten wir im Corona-Jahr 2020 über 50.000 Euro nach Villa überweisen.

Gleich zwei Mal im Fokus

Unsere Beziehungen zu Villa El Salvador sind dieser Tage gleich zwei Mal in den Fokus der Freiburger “Infostelle Peru” geraten – mit der “Geschichte einer langen Freundschaft” und mit dem Buchprojekt “Spätzle trifft Quinoa”.

Impfstoff aus China

Früher als erwartet, traf am 7. Februar eine erste Ladung Covid-Imstoff in Peru ein. Die 300.000 Dosen aus China sollen zunächst das medizinische Personal in den Krankenhäusern vor dem Virus schützen.

Endlich wieder da: Spätzle & Quinoa

Die ersten 1000 Exemplare gingen schneller weg, als es sich die Kochgruppe im “Hirsch” erträumt hatte. Jetzt gibt es ihr “solidarisches Kochbuch” wieder – bunt, kreativ, informativ und druckfrisch in dritter Auflage.